E wie... Etat

: wie... Etat

Einige kennen aus ihrem Privatleben die Sorge, dass das Geld am Ende des Monats knapp wird. Damit das keinem Unternehmen passiert ist es besonders wichtig, die finanziellen Mittel die einem zur Verfügung stehen mit Bedacht auf die einzelnen Bereiche zu verteilen und für diese so genannte Etats festzulegen. Was das genau bedeutet und wie man diese festlegt, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Etat- Was ist das?

Als Etat bezeichnet man im Allgemeinen einen Plan für die Ausgaben und Einnahmen in einer Periode. Also das Budget, welches einem Unternehmen in einem Jahr, einem Monat oder für ein bestimmtes Projekt zur Verfügung steht. Bei der Aufteilung des gesamten Budgets eines Unternehmens, kann man sich an verschiedenen Kriterien orientieren: Am Inhalt, der Flexibilität, dem Zeitraum oder aber den Geschäftsfeldern. Bei der Budgetaufteilung nach Geschäftsfeldern entstehen dann z.B. Produktionsetats, Verwaltungsetats oder auch Werbeetats.

Aber wie entscheidet man, wie groß die jeweiligen Etats sein sollen?

Um festzulegen, welchem Geschäftsfeld man welches Budget zur Verfügung stellt, kann man sich immer an vergangen Projekten oder Geschäftsjahren orientieren. Wie viel Geld wurde genutzt und welchen Mehrwert hat dies dem Unternehmen gebracht. Ziel ist es dann anhand dieser Analysen zu entscheiden, ob es einen Weg gibt, Budget einzusparen und den Nutzen dennoch zu maximieren. Oder macht es sogar Sinn, den Etat für dieses Geschäftsfeld zu vergrößern? Grundlegend werden die einzelnen Budgets zunächst simultan berechnet, also die Gesamtsumme, die für dieses Geschäftsfeld eingesetzt werden soll. Danach folgt die sukzessive Berechnung, bei der das Budget dann auf die einzelnen Abteilungen, Produkte und Projekte aufgeteilt wird.

Besonders die Festlegung des Werbeetats stellt viele Verantwortliche vor eine Herausforderung, da sich hier an der Werbewirkung orientiert wird und diese vor einem Projekt nur sehr schwer einzuschätzen ist. Eine Methode, die dennoch gerne verwendet wird ist die sogenannte „Prozent- Methode“. Hierbei wird ein bestimmter Prozentsatz des Umsatzes festgelegt, der für Werbemaßnahmen genutzt werden soll. Dabei kann man sich sowohl an vergangen Umsätzen aber auch an den geplanten Umsätzen orientieren. Allerdings gibt es je nach Branche einen großen Unterschied, welcher Prozentsatz hierfür gewählt wird. Bei Investitionsgütern oder Dienstleistungen werden etwa 3- 5 % vom Umsatz in Werbemaßnahmen investiert. Bei Konsumgütern hingegen sogar 20% oder mehr. So kann es zu fünfstelligen Etat- Summen bei keinen Projekten, bis hin zu Summen im Millionen-Bereich bei großen Unternehmen kommen.

Damit der Einsatz dieses Budgets auch den gewünschten Nutzen mit sich bringt, ist es besonders wichtig bei der Planung der Kampagne ausführliche Analysen durchzuführen. Dabei ist eine gewissenhafte Zielgruppenanalyse unumgänglich. So können Sie am besten einschätzen, welches Werbemittel und welche Art der Kampagne bei der gewünschten Zielgruppe am besten ankommt und somit den bestmöglichen Erfolg verspricht. Bei der Ermittlung des Werbeetats können auch vergangene Kampagnen noch einmal analysiert werden, um sich an diesen zu orientieren. Dabei gilt es allerdings zu beachten, wie schnelllebig die aktuelle Zeit ist und wie schnell sich Trends und Co ändern können. Nur weil etwas in der Vergangenheit schonmal funktioniert hat, ist dies kein Garant dafür, dass es noch einmal klappt. Im Gegenteil, Werbemaßnahmen die erneut so oder so ähnlich eingesetzt werden, empfinden die Konsumenten oftmals als sehr langweilig. Sie wollen stattdessen etwas innovatives und neues angeboten bekommen. 

Darüber hinaus gilt es bei der Budgetplanung grundlegend immer zu beachten, dass eine langfristige Planung in der heutigen Zeit nur noch schwer möglich ist. Änderungen durch unberechenbare Faktoren aufgrund der hohen Volatilität in der heutigen Zeit sind immer möglich und dürfen nicht außer Acht gelassen werden.

Ein geringer Werbeetat- geht das überhaupt?

Marketing und Werbung sind enorm wichtig für den Erfolg eines Produktes, einer Dienstleistung oder einem Event. Grundlegend gilt bei der Umsetzung von Werbekampagnen allerdings nicht zwingend das Motto „mehr ist mehr“. Das klassische Marketing, wie z.B. TV Werbespots, ist oftmals sehr kostspielig, bringt aber deswegen nicht automatisch einen großen Erfolg mit sich. Gerade in der aktuellen Zeit, in der immer weniger Menschen dem klassischen Fernsehen folgen, kann man auch auf andere Marketingmaßnahmen zurückgreifen, welche oftmals sogar mit einem geringeren Werbeetat umzusetzen sind und zusätzlich Erfolg versprechen. Darunter fallen z.B. das Social Media Marketing und das Guerilla Marketing aber auch der Einsatz von Ambient Media.

 

Sie haben noch Kapazitäten aus ihrem Werbeetat übrig und möchten diese effizient nutzen? Dann könnten unsere CityCards die perfekte Werbemaßnahme für Sie sein!

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und freuen uns auf Ihre unverbindliche Anfrage.