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Tipps und Tricks für die Gestaltung eines Flyers

Tipps und Tricks für die Gestaltung eines Flyers

Die Gestaltung eines Flyers ist für jedes Unternehmen eine günstige Werbemaßnahme, um bestehende Kontakte zu pflegen oder neue Kontakte herzustellen. Doch nicht jeder Flyer bedeutet automatisch auch eine gute Reklame. Gerade im Hinblick auf Design und Gestaltung gilt es viele Details zu beachten, damit die eingesetzte Werbemaßnahme auch Ihren gewünschten Zweck erfüllt. Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Ihnen einen Leitfaden an die Hand zu geben, mit dem Sie zukünftig wissen, worauf es bei der Gestaltung eines Flyers genau ankommt.

Grundlegend gilt, ein Flyer muss auffallen. Er muss Aufmerksamkeit erregen und darf dabei aber nicht zu aufdringlich wirken. Deshalb ist es besonders wichtig einen ansprechenden und gleichzeitig funktionalen Flyer zu gestalten. Mit unseren Tricks und Tipps erfahren Sie in den nächsten Zeilen wie Sie die richtige Gestaltung eines Flyers mit einfachen Regeln schnell und unkompliziert umsetzen können.

1. Format:

Am Anfang muss sich jeder Werbetreibende für ein geeignetes Flyer-Format entscheiden. Wie groß oder klein der Flyer sein soll, ist jedoch immer auch von dem dafür vorgesehenen Inhalt abhängig. Also von allen Inhaltselementen wie Grafiken, Bilder und Texten, die am Ende tatsächlich auf dem Flyer landen sollen. Prinzipiell kann festgehalten werden, je größer der Flyer, desto mehr Inhalte können Sie unterbringen. Durch eine entsprechende Faltung sind verschiedene Formate von DIN-A3 bis DIN-A6 möglich. Das Format definiert zunächst den grundlegenden Rahmen und beschränkt somit den vorhandenen Platz. Dementsprechend sollten die Inhaltselemente bis zu einem gewissen Grad auch dem Format folgen oder die Formatierung muss entsprechend angepasst werden.

2. Farbgestaltung:

Nach der grundlegenden Auswahl der Form folgt im nächsten Schritt die Festlegung auf eine bestimmte Farbgebung des Flyers. Dabei gilt es zu beachten, dass alle Farben immer eine bestimmte Wirkung und Farbtemperatur besitzen. Rot beispielsweise ist eine typische Signalfarbe, steht aber auch für Gefahr und Aufmerksamkeit. Zusammen mit Gelb und Orange bilden sie Farbtöne denen eine warme Farbtemperatur attestiert wird. Im Gegensatz dazu wirken blaue Farbtöne kühl, distanziert aber auch sachlich und seriös. Wichtig dabei ist natürlich das Zusammenspiel einzelner Farbflächen und die dadurch entstehenden Kontraste. In jedem Fall gilt es (wenn vorhanden) das Cooperate-Design des jeweiligen Auftraggebers zu berücksichtigen. Die Wirkung von Farben sollte auch immer für alle Schriftfarben und in Wechselbeziehung mit dem eingesetzten Bildmaterial beachtet werden.

Tipps und Tricks für die Gestaltung eines Flyers

3. Schriftarten:

Wie im letzten Abschnitt bereits erwähnt, spielen hier die Schriftfarben aber auch der Untergrund und die daraus resultierende Lesbarkeit eine wichtige Rolle. Denn nur, wenn sich ein Text ausreichend vom Untergrund abhebt, ist er auch gut lesbar. Es gilt lieber dunkle Schrift auf hellem Untergrund, statt helle Schrift auf dunklem Hintergrund. Die Schriftart und Schriftgröße sollten innerhalb des Gestaltungsrahmens einheitlich bleiben und nur durch geringfügige Variationen (etwa bei Überschriften) Veränderungen erfahren. Dies kann die Gestaltung eines Flyers mitunter auflockern und Spannung erzeugen. Um ein einheitliches Design zu erzeugen, empfiehlt es sich jedoch, nie mehr als zwei unterschiedliche Schrifttypen innerhalb eines Flyers einzusetzen. Die Schriftart und die Schriftgröße müssen sich dabei ebenfalls der Maxime Lesbarkeit unterwerfen.

Je nach Zielgruppe wird eine moderne und lockere Schriftart oder ein klassischer Schrifttyp ausgewählt. Die Schriftgröße für Textkörper beträgt Neun bis Zwölf Punkt, während Überschriften und Fußnoten davon abweichen können. Mit einem entsprechenden Text-Highlighting können Überschriften, einzelne Wörter oder ganze Satzteile für den Leser zusätzlich hervorgehoben werden.

4. Zielgruppe:

Die allgemeine Ansprache und Gestaltung eines Flyers muss sich prinzipiell am erwarteten Zielpublikum ausrichten. Je klarer die Zielgruppe definiert ist, desto genauer kann der Flyer auf eben diese zugeschnitten werden. Junge Erwachsene und Jugendliche müssen dementsprechend eine andere Ansprache erfahren als beispielsweise die Zielgruppe der Rentner. Hier müssen auch weiter soziodemografische Daten wie Geschlecht, Herkunft, Einkommen und weitestgehend auch die allgemeinen Interessen der Zielgruppe beachtet werden. Möchten Sie zwei unterschiedliche Zielgruppen erreichen, dann empfiehlt es sich auch zwei unterschiedliche Flyer zu gestalten.

5. Bilder:

Das Bildmaterial eines Flyers dient als automatischer Blickfang und lenkt den Fokus des Betrachters in eine bestimmte Richtung. Bilder sollten daher bewusst und sparsam eingesetzt werden. Verwenden Sie bei der Gestaltung eines Flyers lieber wenige aber dafür ausdrucksstarke Bilder, anstatt kleine und ausdruckslose. Das eingesetzte Bildmaterial sollte dabei immer über eine ausreichend hohe Auflösung verfügen, damit alle wichtigen Details auch auf den ersten Blick gut erkennbar sind. Bei der Auswahl eines Motivs ist es immer von Vorteil, Menschen und deren Tätigkeiten zu zeigen. Hier ist das Identifizierungspotenzial am ehesten gegeben.

6. Texte:

Ist der Text zu lang, wird er nicht gelesen. So oder so ähnlich wird allgemein immer über die Textlänge bei der Gestaltung eines Flyers argumentiert. Grundsätzlich gilt, je mehr Informationen in einem Text untergebracht werden müssen, desto länger wird der Text am Ende auch. Dabei ist es natürlich entscheidend, wie ich die Informationen innerhalb eines bestimmten Textrahmens verpacke. In den jeweiligen Textkörpern müssen alle relevanten Informationen enthalten sein. Texte sollten demnach nicht aufgrund von ästhetischen Gesichtspunkten auf eine vordefinierte Länge zusammengekürzt werden.

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7. Werbewörter:

Transparent, nachhaltig und individuell. Diese und weitere ähnlich Adjektive finden wir fast in jeder Werbung oder Produktbeschreibung. Die findigen Werbewörter gehören ein Stück weit auch zu den Gegebenheiten der Branche. Darüber hinaus kann durch eine ungewöhnliche Wortwahl in kurzer Zeit eine hohe Aufmerksamkeit und dadurch auch ein hoher Erinnerungswert generiert werden. Mit einer kuriosen Überschrift oder einem ungewöhnlichem Einleitungssatz ist Ihnen das Interesse der Leser zumindest für eine gewisse Zeit sicher. Dennoch sind alle Werbewörter und Wortneuschöpfungen mit Bedacht zu wählen, um langfristig eine authentische Ansprache gegenüber der Zielgruppe zu gewährleisten. Die typischen Werbewörter sollten also nicht inflationär bei der Gestaltung eines Flyers eingesetzt werden, weil dadurch die Glaubwürdigkeit sehr schnell sinken kann.

8. Lesefluss:

Bei der Konzeption und Gestaltung eines Flyers gilt es natürlich auch, die allgemeinen kognitiven Fähigkeiten der Leser zu berücksichtigen. Das heißt, Sie müssen beachten wie Menschen bestimmte Reize und Informationen wahrnehmen und verarbeiten. Viele Menschen können beispielsweise Bildinformationen besser und schneller verarbeiten als Informationen in Textform. Zudem lesen alle Menschen Texte von links nach rechts und von oben nach unten. Die Konzeption und die Gestaltung eines Flyers muss dementsprechend auch ausgerichtet werden. Die wichtigsten Infos befinden sich also in der Überschrift oder im oberen Bereich des Flyers, während weniger wichtige Infos in einem Informationsfluss schräg nach unten folgen.

Bei weiteren Fragen und Informationen zum Thema Gestaltung eines Flyers können Sie gern Kontakt mit uns aufnehmen.

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